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	<title>Christliches Zentrum Herborn&#187; Islam in Deutschland</title>
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	<description>Evangelische Freikirche. Initiator des Herborner Brotkorbs</description>
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		<title>Ramadan</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 12:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islam in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[gebet]]></category>
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		<description><![CDATA[30 Tage Gebet für die islamische Welt Das Thema Islam ist hochaktuell geblieben und wirft viele Fragen, ja auch Ängste auf. Werden sich die Konflikte zwischen Ost und West, zwischen Muslimen und Nichtmuslimen friedlich lösen lassen? Wird sich der Islam radikalisieren oder humanisieren? Mit diesem Gebetsheft „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ möchten wir<a class="more-link" href=" http://www.cz-herborn.de/ramadan/" rel="nofollow">Weiter &#8594;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cz-herborn.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/hajj-kaaba-cz-herborn-de.jpg" alt="hajj-kaaba-cz-herborn-de" title="hajj-kaaba-cz-herborn-de" width="300" height="436" class="alignright size-full wp-image-594" /></p>
<h3>30 Tage Gebet für die islamische Welt</h3>
<p><span class="drop-cap">D</span>as Thema Islam ist hochaktuell geblieben und wirft viele Fragen, ja auch Ängste auf. Werden sich die Konflikte zwischen Ost und West, zwischen Muslimen und Nichtmuslimen friedlich lösen lassen? Wird sich der Islam radikalisieren oder humanisieren?</p>
<p><span id="more-92"></span></p>
<p>Mit diesem Gebetsheft <strong><em>„30 Tage Gebet für die islamische Welt“</em></strong> möchten wir nicht die politischen Ereignisse kommentieren, sondern Sie zur Fürbitte für 30 muslimische Volksgruppen, Städte und Länder einladen.</p>
<p>Die einzelnen Abschnitte des Heftes sind je einem Tag des 30tägigen islamischen Fastenmonats Ramadan zugeordnet. Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondjahres, das nur 354 Tage hat. Daher wandert der Ramadan im Vergleich zur westlichen Zeitrechnung jedes Jahr zehn bis elf Tage nach vorne. Der erste Tag des Fastenmonats ist zwar statistisch berechenbar, aber der Ramadan beginnt erst dann, wenn die islamischen Autoritäten eines Landes den Neumond gesichtet und den Anbruch des Fastenmonats ausgerufen haben. Daher können sich Anfang und Ende des Ramadan durchaus um einen oder zwei Tage verschieben oder in einigen Regionen der islamischen Welt zu unterschiedlichen Zeitpunkten festgesetzt werden.</p>
<h3>Ramadan: Muslime glauben&#8230;</h3>
<p>Muslime glauben, dass der Koran im Monat Ramadan herabgesandt worden ist (Sure 2,185). Im Gedenken an dieses Ereignis müssen nach islamischer Pflichtenlehre alle erwachsenen Männer und Frauen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken, auf Zigaretten und Parfüm, auf Intimität und nach Möglichkeit auch auf Medikamente verzichten. Über das Fasten hinaus sollen die Gläubigen unangemessenes Reden und unmoralisches Handeln jedweder Art vermeiden. Freundlichkeit, Großzügigkeit gegen die Armen und Versöhnungsbereitschaft sollen die Fastenzeit prägen.</p>
<p>Der Ramadan wird auch als eine Zeit der Prüfung betrachtet, in der der Gläubige sich als gehorsamer Diener Gottes erweisen kann, indem er das Fastengebot einhält. Den Ramadan absichtlich zu missachten, gilt als schwere Sünde. Von dieser Pflicht entbunden sind nur Kranke und Reisende, sowie Frauen während ihrer „Unreinheit“, Schwangerschaft und Stillzeit. Sie müssen jedoch die Fastentage später nachholen. Alte Menschen können zusätzliche Almosen spenden oder einen Verwandten bitten, stellvertretend für sie Fastentage zu leisten. Kinder sollen mit etwa sieben Jahren mit einem oder zwei Tagen Fasten beginnen, es in den kommenden Jahren auf eine Woche ausdehnen und mit Abschluss der Pubertät die vollen 30 Tage halten.</p>
<p>Viele Muslime studieren im Monat Ramadan den Koran oder doch zumindest einen Teil davon, besuchen die Moschee und hoffen auf Sündenvergebung, die insbesondere die Überlieferung verheißt. Besondere Bedeutung hat die Nacht vom 26. auf den 27. Ramadan, die „Nacht der Kraft“ oder die „Nacht der Macht“ (Sure 97,1). Diese Nacht gilt nach überwiegender Meinung als der wahrscheinlichste Zeitpunkt der Herabsendung des Korans innerhalb des Monats Ramadan und ist daher nach volkislamischer Auffassung besonders von „Heil und Segen“ erfüllt (Sure 97,5). Am Ende des Ramadan wird mit besonderen Speisen, Besuchen, Geschenken an die Armen und die Kinder das „Fest des Fastenbrechens“ gefeiert, das zweitgrößte Fest nach dem Opferfest, das an die Opferung von Abrahams Sohn erinnern soll.</p>
<h3>Gebetsanliegen</h3>
<p>Während des Ramadan beten Christen verschiedener Konfessionen in vielen Ländern der Erde mit Hilfe dieses Gebetsheftes für Muslime in ihrer Nachbarschaft, in Europa und weltweit. Muslime glauben an Allah als ihren Schöpfer und Richter, der sie am Ende der Tage für alles Tun zur Verantwortung ziehen wird. Weil Allah allmächtig und in seiner Herrschaft und Macht unbeschränkt und absolut frei ist, bleibt es für jeden Menschen bis zu seinem Tod ungewiss, ob Allah ihn aufgrund genügend guter Werke erretten oder zur Hölle verurteilen wird.</p>
<p>Die meisten Muslime, von denen wir Ihnen in diesem Heft einige Gruppen vorstellen möchten, haben noch nichts vom Evangelium von Jesus Christus gehört, der jedem Menschen Gewissheit der Errettung und Sündenvergebung schenken möchte. Gott kann Türen öffnen und Wege ebnen, damit Muslime Gott nicht nur als ihren Schöpfer und Herrn, sondern auch als ihren Erlöser und Fürsprecher beim Vater kennen lernen.</p>
<p>Dr. Christine Schirrmacher<br />
&#8220;Arbeitsgemeinschaft Islam&#8221; der Deutschen Evangelischen Allianz</p>
<blockquote><p>Die Gebetsaktion <strong><em>&#8220;30 Tage Gebet für die islamische Welt&#8221;</em></strong> bestellen bei CZH oder online bestellen von die <a target="_blank" href="http://www.ead.de/gebet/30-tage-gebet/editorial.html">Evangelische Alliance Online</a></p></blockquote>
<h5>Quelle: <a href="http://www.30-days.net/">30 Tage Gebet für die islamische Welt</a></h5>
<hr />
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		<title>Selbstmordattentäter</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 08:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islam in Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[„Der Islam ist ein Baum der Ewigkeit, er braucht Märtyrerblut zum Gedeihen.“ Ayatollah Khomeini In den vergangenen Jahren sind an vielen Orten der Welt Selbstmordattentate von Menschen verübt worden, die sich auf den Islam beriefen. Wer sind diese Selbstmordattentäter und was motiviert sie zur Tat? Ist es die Verheißung des Paradieses? Weder der Islam noch<a class="more-link" href=" http://www.cz-herborn.de/selbstmordattentater/" rel="nofollow">Weiter &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cz-herborn.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/selbstmordattentat-cz-herborn-de.jpg" alt="selbstmordattentat-cz-herborn-de" title="selbstmordattentat-cz-herborn-de" width="570" height="275" class="alignleft size-full wp-image-595" /><strong>„Der Islam ist ein Baum der Ewigkeit, er braucht Märtyrerblut zum Gedeihen.“</strong><br />
<strong><em> Ayatollah Khomeini</em></strong></p>
<p><span class="drop-cap">I</span>n den vergangenen Jahren sind an vielen Orten der Welt Selbstmordattentate von Menschen verübt worden, die sich auf den Islam beriefen. Wer sind diese Selbstmordattentäter und was motiviert sie zur Tat? Ist es die Verheißung des Paradieses?</p>
<p><span id="more-182"></span></p>
<p>Weder der Islam noch der Koran befürworten den Selbstmord, ganz im Gegenteil. Nach islamischem Verständnis ist es Gott, der über Tod und Leben entscheidet. Selbstmord gilt daher als Zeichen des Unglaubens. Im Denken von Extremisten jedoch werden Selbstmordattentate und Märtyrertum zu heiligen Handlungen.</p>
<p>Selbstmordattentate sind kein neues Phänomen. Ihre Geschichte reicht ins Mittelalter zurück. Damals verbreitete die schiitische Sekte der Assassinen unter ihren (sunnitischen) Feinden Angst und Schrecken. Während des Zweiten Weltkrieges machten japanische Kamikazepiloten von sich reden. Im Iran-Irakkrieg 1980–88 trugen Kinder und Jugendliche Stirnbänder mit der Aufschrift „Allahu akbar – Allah ist größer“ und um den Hals Schlüssel, die ihnen nach ihrem Märtyrertod die Pforte zum Paradies öffnen sollten. Sie wurden meist ohne Waffen und Ausbildung an die vorderste Front geschickt, räumten Minen und fingen Gewehrsalven ab. Sie starben zu Zehntausenden. Auch im Libanonkrieg nahm die Hisbollah in den 80er Jahren Bezug auf das Motiv des Märtyrertums.</p>
<p>Das beängstigendste und folgenschwerste Selbstmordattentat war sicher der Angriff auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001. Durch die Anschläge in Madrid und London 2004 und 2005 ist der Terror nun auch bei uns imWesten angekommen.</p>
<p>Die in vielen islamischen Ländern zunehmende Verarmung der Bevölkerung und die damit verbundene Perspektivlosigkeit der Jugend spielen sicher eine Rolle. Wer nichts mehr zu verlieren hat, ist vielleicht eher bereit, sein Leben zu opfern. Was aber motiviert junge Menschen, die nicht verarmt, ungebildet oder ohne Perspektive sind, als Märtyrer sterben zu wollen?</p>
<p>Zum einen verleiht ein Selbstmordattentat in den Augen vieler großes Ansehen. Der Attentäter wird verehrt, andere wollen ihn nachahmen. Manche palästinensischen Gruppen feiern den Tod eines Selbstmordattentäters wie seine Hochzeit. Andere Gründe sind die als Demütigung erfahrene Unterlegenheit gegenüber dem Westen, tief empfundene Ohnmacht gegenüber früheren Besatzern und heutigen Kriegsherren. Dazu kommen finanzielle Anreize und eine Radikalisierung durch den Aufruf, dem Islam durch Kampf zu seinem „verdienten“ Sieg zu verhelfen, der sich in den Herzen und Köpfen der Menschen festsetzt. Denn die „Schande“ der Unterwerfung und Unterlegenheit wird oftmehr gefürchtet als der Tod.</p>
<blockquote><p><strong>Gebetsanliegen</strong></p>
<p>* Frieden und Gerechtigkeit in den Krisenherden der Welt.</p>
<p>* Arbeit, Perspektive und Hoffnung für die vielen Jugendlichen in islamischen Ländern.</p>
<p>* Die Erfahrung der verändernden Liebe Jesu, der allein die Herzen der Verwundeten heilen kann.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.30-days.net/order/">Materialbestellung &#8211; 30 Tage Gebet für die islamische Welt</a></p>
<hr />
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		<title>Mitarbeiter gesucht</title>
		<link>http://www.cz-herborn.de/mtarbeiter-gesucht/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 13:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islam in Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Mitarbeiter sucht (fast) jede Gemeinde und jedes christliche Werk. Wer das Buch „Gebet für die Welt“ von Patrick Johnstone regelmäßig nutzt, um für die verschiedenen Teile der Welt zu beten, stellt fest, dass es auch in der Verkündigung des Evangeliums überall an Mitarbeitern mangelt. Allerdings gibt es da große Unterschiede. Während bereits „christlich“ geprägte Länder<a class="more-link" href=" http://www.cz-herborn.de/mtarbeiter-gesucht/" rel="nofollow">Weiter &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cz-herborn.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/demak_indonesia-cz-herborn-de.jpg" alt="demak_indonesia-cz-herborn-de" title="demak_indonesia-cz-herborn-de" width="300" height="225" class="alignleft size-full wp-image-597" /><span class="drop-cap">M</span>itarbeiter sucht (fast) jede Gemeinde und jedes christliche Werk. Wer das Buch „Gebet für die Welt“ von Patrick Johnstone regelmäßig nutzt, um für die verschiedenen Teile der Welt zu beten, stellt fest, dass es auch in der Verkündigung des Evangeliums überall an Mitarbeitern mangelt. Allerdings gibt es da große Unterschiede. Während bereits „christlich“ geprägte Länder Mitarbeiter für eine erneute Evangelisation suchen, gibt es noch Tausende mit dem Evangelium völlig unerreichte Volksgruppen. Diese Volksgruppen haben noch nie die Frohe Botschaft von Jesus Christus gehört, aber nur 2–3% der über 400.000 Verkünder des Evangeliums arbeiten darauf hin, diese „Unerreichten“ zu erreichen. Grund für diesen niedrigen Prozentsatz ist der Mangel an Mitarbeitern, die bereit sind, dort zu arbeiten, wo der Boden hart ist.</p>
<p><span id="more-179"></span></p>
<p>Lynn und Cion, zwei junge Frauen, haben das Programm eines Trainingszentrums auf den Philippinen abgeschlossen. Hier haben sie in Theorie und Praxis gelernt, das Evangelium in einer muslimischen Umgebung zu verkündigen. Während ihrer zweijährigen Ausbildung waren sie an vielen Wochenenden in „Kipantag“, einer muslimischen Siedlung auf der Insel Mindanao.</p>
<p>Dort haben sie die verschmutzten und zum Teil infizierten Wunden vieler Kinder gereinigt und versorgt. Auch boten sie weitere einfache medizinische Hilfeleistungen an, bevor sie dann zu einer Kinderstunde einluden. Viele Kinder kamen gerne, oft begleitet von ihren Eltern, die entweder kritisch teilnahmen oder auch den biblischen Geschichten selbst interessiert zuhörten und sich die Bilder ansahen. An einem Samstag kamen zwei Männer und hörten zu. Irgendwann stellte sich einer der Männer sichtbar hin und schlug seine Jacke zurück. Eine Pistole kam zum Vorschein und der Mann blickte die beiden Mitarbeiterinnen an, als wolle er sagen: „Passt auf, was ihr sagt und tut. Wir wollen euch hier nicht.“ Lynn und Cion beteten und überlegten in der nächsten Woche, ob sie trotz dieser Drohung mit ihrem Dienst weitermachen sollten – und entschieden sich dafür. „Wer soll sonst gehen?“ fragten sie sich.</p>
<p>Nicht viele sind bereit, die Kosten zu tragen und dem Ruf Gottes so konsequent zu folgen wie Lynn und Cion. Aber gerade solche Menschen sucht Gott heute.</p>
<p>In den südlichen Philippinen gibt es ein Trainingszentrum, das es sich gezielt zur Aufgabe gemacht hat, Mitarbeiter zum Dienst unter unerreichten Volksgruppen auszubilden. In anderen Ländern gibt es ähnliche Einrichtungen, aber viele andere Schulen übersehen leider dieses Anliegen fast ganz und ihre Absolventen haben keinen Blick für den noch unerledigten, weltweiten Auftrag Gottes. Zudem ist es nicht immer einfach, die staatliche Erlaubnis zur Durchführung eines solchen Programms zu bekommen. In manchen Gebieten erfahren Schulungszentren eine radikale, manchmal handgreifliche Ablehnung durch ihre Nachbarn. Trotzdem bleiben sie ihrer Berufung treu.</p>
<blockquote>
<h3>Gebetsanliegen</h3>
<p>* Eine vermehrte Ausbildung in Schulungszentren im Westen und andernorts für die Arbeit unter noch unerreichten Volksgruppen.</p>
<p>* Gottes Bewahrung der Lehrer und Studenten, die unter schwierigen und teilweise gefährlichen Umständen arbeiten.</p>
<p>* Die schwer zu erhaltenen Genehmigungen für die Ausbildungsstätten in vielen Ländern.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.ead.de/gebet/30-tage-gebet/editorial.html">Materialbestellung &#8211; 30 Tage Gebet für die islamische Welt</a></p>
<hr />
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		<title>Der Islam</title>
		<link>http://www.cz-herborn.de/islam/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 12:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islam in Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[ramadan]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff Islam bedeutet Hingabe oder Unterwerfung unter Gott, und ein Muslim ist jemand, der sich Gott unterwirft und den im Islam verpflichtenden Geboten Folge leistet
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cz-herborn.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/der-islam-cz-herborn.de_.jpg" alt="der-islam-cz-herborn.de" title="der-islam-cz-herborn.de" width="570" height="205" class="alignright size-full wp-image-593" /></p>
<h3>Was ist Islam?</h3>
<p><span class="drop-cap">D</span>er Begriff &#8216;Islam&#8217; bedeutet &#8216;Hingabe&#8217; oder &#8216;Unterwerfung&#8217; unter Gott, und ein Muslim ist jemand, der sich Gott unterwirft und den im Islam verpflichtenden Geboten Folge leistet. Der Koran wurde nach muslimischer Auffassung durch den Der Islam | Was ist IslamEngel Gabriel als getreue Abschrift der himmlischen Uroffenbarung auf Muhammad herabgesandt. Der gesamte Korantext hat für Muslime göttliche Autorität, und Muhammad ist der bedeutendste und letzte Prophet der Geschichte, der in einer Reihe mit Adam, Abraham, Mose und David steht und bereits von Jesus angekündigt wurde. Muhammad (sein Name bedeutet ‚der Gepriesene‘) ist für Muslime der Gesandte Gottes, aber nur ein Mensch. Lange nach Muhammads Tod entstand unter muslimischen Theologen die Lehrmeinung, daß alle Propheten der Geschichte sündlos gewesen seien, obwohl der Koran von den Propheten (auch von Muhammad) – ausgenommen von Jesus – berichtet, daß sie Gott um Vergebung für Sünde baten.</p>
<p><span id="more-95"></span></p>
<h3>Das Leben Muhammads</h3>
<p>Über das Leben Muhammads sind leider nur wenige historisch verläßliche Fakten bekannt. Er wurde um das Jahr 570 n. Chr. in Mekka auf der Arabischen Halbinsel geboren und gehörte zum Stamm der Quraish und zum Geschlecht der Banu Hashim. Muhammad wurde früh Vollwaise und wuchs zunächst bei seinem Großvater ’Abd al-Muttalib auf, kam aber nach dessen Tod schon wenige Jahre später zu seinem Onkel Abu Talib.</p>
<p>Unter den Beduinenstämmen Arabiens war im 6. Jahrhundert n. Chr. der Glaube an eine große Zahl von Gottheiten, Geistern und Dämonen verbreitet. Steine, Bäume und Wasserquellen galten als Sitz der Götter, und es wurden ihnen dort auch Opfer dargebracht (z. B. Tieropfer). Zumindest bei einigen arabischen Stämmen war darüber hinaus ein höchster Gott, ein Schöpfergott, bekannt, dessen Name wohl ‚der Gott‘ (arab. al-ilah oder al-lah = der Gott, die Gottheit) lautete.</p>
<p>Etwa im Alter von 25 Jahren heiratete Muhammad die Kaufmannswitwe Hadija bint Huwaylid. Hadija kann als Muhammads erste Anhängerin betrachtet werden. Sie bestärkte ihn darin, daß die starken Empfindungen und Eindrücke, die ihn im Alter von etwa 40 Jahren überkommen haben sollen, nicht etwa ein Zeichen von Besessenheit waren, wie Muhammad zunächst selbst annahm, sondern Botschaften von Gott, die Muhammad seinen Landsleuten als Mahnung zur Umkehr und als Warnung vor dem Jüngsten Gericht verkünden sollte. Später kam Muhammad zu der Ansicht, es sei der Engel Gabriel gewesen, der zu ihm gesprochen und ihn aufgefordert habe, als Warner und als Prophet Gottes seinem Volk die Offenbarung Gottes &#8220;vorzutragen&#8221; (arab. qara’a, daher Qur’an = Koran). Dabei konzentrierten sich Muhammads früheste Botschaften vor allem auf zwei Inhalte:</p>
<blockquote><p>Es gibt nur einen einzigen, allmächtigen Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde Kehrt zu diesem Gott um, sonst wird das drohende Gericht schnell über euch hereinbrechen.</p></blockquote>
<h3>Mekka</h3>
<p>In seiner Heimatstadt Mekka erfuhr Muhammad in den ersten 12 Jahren seiner Verkündigungen (ca. 610-622 n. Chr.) viel Ablehnung und auch offene Feindschaft. Die Lage wurde schließlich für ihn so bedrohlich, daß er im Herbst 622 mit seiner kleinen Anhängerschar heimlich in die Nachbarstadt Yathrib floh (später umbenannt in: Medina) – dieses Ereignis wird als &#8220;hijra&#8221; bezeichnet – die &#8220;Auswanderung&#8221;.</p>
<p>In Medina konnte sich Muhammad unter veränderten machtpolitischen Voraussetzungen als militärischer wie religiöser Führer seiner rasch wachsenden Gemeinde durchsetzen. Er führte seine Anhänger in zahlreiche Schlachten – vor allem gegen drei jüdische und mehrere arabische Stämme – aus denen er mehrheitlich als Sieger hervorging.<br />
Bis zu seinem Tod im Jahr 632 n. Chr. soll Muhammad viele weitere Offenbarungen empfangen haben. Sie wurden erst einige Zeit nach Muhammads Tod zu einem vollständigen Korantext mit seinen 114 Kapiteln (Suren) zusammengetragen.</p>
<p>Der Koran ist für Muslime das in Verbalinspiration herabgesandte Gotteswort, das in Ewigkeit Gültigkeit besitzt. Gleichermaßen göttliche Autorität hat die islamische Überlieferung (hadith), also Berichte darüber, was Muhammad und seine engsten Gefährten in bestimmten Fragen und Situationen taten. Die von muslimischer Seite als echt anerkannten Überlieferungen sind in sechs umfangreichen Sammlungen niedergelegt und haben zusammen mit Glaubensinhalten aus dem Volksislam häufig größeren Einfluß auf das tägliche Leben eines Muslims als der Koran selbst.</p>
<h5>Quelle: <a href="http://www.30-days.net/">30 Tage Gebet für die islamische Welt</a></h5>
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		<item>
		<title>Was glauben Muslime?</title>
		<link>http://www.cz-herborn.de/muslime-glauben/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 11:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islam in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[gebet]]></category>
		<category><![CDATA[ramadan]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es gibt keinen Gott außer Gott&#8230;&#8221; Muslime glauben an Allah, den einzigen Gott, den Ewigen, Allmächtigen und Barmherzigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde und an die Sen-dung des Propheten Muhammad. Vor Gott wird sich jeder Mensch im Jüngsten Gericht für seinen Glauben und sein Tun verantworten müssen. Jeder Muslim, Mann und Frau, muß<a class="more-link" href=" http://www.cz-herborn.de/muslime-glauben/" rel="nofollow">Weiter &#8594;</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cz-herborn.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/muslim-glauben-cz-herborn-de.jpg" alt="muslim-glauben-cz-herborn-de" title="muslim-glauben-cz-herborn-de" width="300" height="225" class="alignleft size-full wp-image-599" /></p>
<h3>&#8220;Es gibt keinen Gott außer Gott&#8230;&#8221;</h3>
<p><span class="drop-cap">M</span>uslime glauben an Allah, den einzigen Gott, den Ewigen, Allmächtigen und Barmherzigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde und an die Sen-dung des Propheten Muhammad. Vor Gott wird sich jeder Mensch im Jüngsten Gericht für seinen Glauben und sein Tun verantworten müssen. Jeder Muslim, Mann und Frau, muß ab der Pubertät die fünf Säulen des Islam befolgen, wenn er Hoffnung auf das Paradies haben möchte.</p>
<p><span id="more-90"></span></p>
<h3>Die fünf Säulen des Islam</h3>
<li class="alt1">* I Das Rezitieren des Glaubensbekenntnisses (shahada): Es gibt keinen Gott außer Gott, und Muhammad ist sein Prophet.</li>
<li class="alt2">* II Das rituelle Gebet (salat) mit genau vorgeschriebenen Formulierungen auf arabisch fünfmal am Tag in Richtung Mekka.</li>
<li class="alt1">* III Die Almosen (zakat), eine etwa 2%ige Abgabe als Armensteuer.</li>
<li class="alt2">* IV Das 30tägige Fasten (saum) im Monat Ramadan. Daneben gibt es die Möglichkeit, zusätzliche Fastentage zu halten.</li>
<li class="alt1">* V Die Pilgerfahrt nach Mekka (hajj). Alle erwachsenen Muslime, Männer und Frauen, sollen einmal im Leben die Pilgerfahrt nach Mekka durchführen.</li>
<h3>Heilsgewißheit</h3>
<p>Auch wenn ein Muslim versucht, diese fünf Säulen peinlich genau einzuhalten, gibt es für ihn keine Heilsgewißheit, denn er weiß nie, ob seine guten Taten vor Gott einmal ausreichen werden. Muslime glauben, daß am Tag des Gerichts alle Menschen zu Gott, ihrem Schöpfer, &#8220;zurückgebracht&#8221; (z. B. Sure 30,12) und ihre Taten auf einer Waage gewogen werden. Schlechte Taten werden durch gute aufgewogen. Außer dem Koran legt die um vieles umfangreichere Überlieferung fest, was gut und was verwerflich ist. Die Überlieferung gilt ebenso wie der Koran als göttlich inspiriert und als absolut verbindlich.</p>
<p>Zwar betont der Koran unermüdlich, daß Gott barmherzig und gnädig ist, gleichzeitig ist Gott aber in seiner Allmacht unumschränkt. Daher ist er in seiner Entscheidung völlig frei, und folglich ist sein Urteil über einen Menschen nicht vorhersagbar, denn das hieße, Gottes Souveränität einzuschränken und ihm etwas vorzuschreiben. Der einzig gewisse Weg ins Paradies führt über den Märtyrertod im ‚jihâd‘, dem kämpferischen Einsatz für Gott, denn Märtyrern verspricht der Koran den unmittelbaren Zugang zum Paradies.</p>
<h3>&#8220;&#8230;und Muhammad ist sein Prophet&#8221;</h3>
<p>In seiner Heimatstadt Mekka erfuhr Muhammad in den ersten 12 Jahren seiner Verkündigungen (ca. 610-622 n. Chr.) viel Ablehnung und auch offene Feindschaft. Die Lage wurde schließlich für ihn so bedrohlich, daß er im Herbst 622 mit seiner kleinen Anhängerschar heimlich in die Nachbarstadt Yathrib floh (später umbenannt in: Medina) – dieses Ereignis wird als &#8220;hijra&#8221; bezeichnet – die &#8220;Auswanderung&#8221;.</p>
<p>In Medina konnte sich Muhammad unter veränderten machtpolitischen Voraussetzungen als militärischer wie religiöser Führer seiner rasch wachsenden Gemeinde durchsetzen. Er führte seine Anhänger in zahlreiche Schlachten – vor allem gegen drei jüdische und mehrere arabische Stämme – aus denen er mehrheitlich als Sieger hervorging.<br />
Bis zu seinem Tod im Jahr 632 n. Chr. soll Muhammad viele weitere Offenbarungen empfangen haben. Sie wurden erst einige Zeit nach Muhammads Tod zu einem vollständigen Korantext mit seinen 114 Kapiteln (Suren) zusammengetragen.</p>
<p>Der Koran ist für Muslime das in Verbalinspiration herabgesandte Gotteswort, das in Ewigkeit Gültigkeit besitzt. Gleichermaßen göttliche Autorität hat die islamische Überlieferung (hadith), also Berichte darüber, was Muhammad und seine engsten Gefährten in bestimmten Fragen und Situationen taten. Die von muslimischer Seite als echt anerkannten Überlieferungen sind in sechs umfangreichen Sammlungen niedergelegt und haben zusammen mit Glaubensinhalten aus dem Volksislam häufig größeren Einfluß auf das tägliche Leben eines Muslims als der Koran selbst.</p>
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		<title>Fasten im Ramadan</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 11:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Pflicht Fasten ist im Islam sehr wichtig. Schon der Koran enthält Anweisungen zum Fasten, die in der späteren islamischen Überlieferung näher erläutert werden. Das ungefähr 30tägige Fasten im Monat Ramadan eine der fünf Säulen des Islam und damit für alle muslimischen Männer und Frauen jenseits der Pubertät eine absolut verbindliche Glaubenspflicht. Zwar spricht der<a class="more-link" href=" http://www.cz-herborn.de/islam-fasten/" rel="nofollow">Weiter &#8594;</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Pflicht</h3>
<p><span class="drop-cap">F</span>asten ist im Islam sehr wichtig. Schon der Koran enthält Anweisungen zum Fasten, die in der späteren islamischen Überlieferung näher erläutert werden. Das ungefähr 30tägige Fasten im Monat Ramadan eine der fünf Säulen des Islam und damit für alle muslimischen Männer und Frauen jenseits der Pubertät eine absolut verbindliche Glaubenspflicht. Zwar spricht der Koran schon in den frühen Offenbarungen von der Pflicht, zu fasten, aber mit großer Sicherheit hat hier im Laufe der frühislamischen Geschichte eine Entwicklung stattgefunden.<br />
<img src="http://cz-herborn.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/fasten-islam-cz-herborn-de.jpg" alt="fasten-islam-cz-herborn-de" title="fasten-islam-cz-herborn-de" width="570" height="275" class="alignleft size-full wp-image-601" /><br />
<span id="more-88"></span></p>
<h3>Wie soll gefastet werden?</h3>
<p>Muslime fasten im Gedenken daran, dass Gott den Koran im Monat Ramadan herab gesandt haben soll (Sure 2,185). Das Ramandan-Fasten dauert täglich von Sonnenaufgang bis zum vollendeten Sonnenuntergang. Essen, Trinken (nach Auffassung mancher Theologen auch das Schlucken des Speichels), Rauchen, Parfüm, Injektionen und Geschlechtsverkehr sind verboten, solange man &#8220;einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden&#8221; kann (2,187), aber man soll sich auch von übler Nachrede, Klatsch, Streit und unangemessenem Verhalten fernhalten. Schwangere, Stillende, Reisende, Kranke (2,184) und Kinder sind von der Fastenpflicht ausgenommen und müssen &#8211; mit Ausnahme der Kinder &#8211; die ihnen fehlenden Fastentage zu einem späteren Zeitpunkt nachholen, oder aber einen Ersatz als Buße leisten.</p>
<p>Der Koran selbst geht nicht sehr detailliert auf die einzelnen Bestimmungen zum Fasten ein. Erst in den ersten Jahrhunderten nach der Niederschrift des Korans hat die muslimische Rechtswissenschaft die knappen koranischen Bestimmungen über das Fasten näher erläutert und ausgelegt.</p>
<h3>Motiven</h3>
<p>Der Fastenpflicht wird nicht Genüge getan, wenn ein gläubiger Muslim aus frommen Motiven 30 Tage in irgendeiner beliebigen Form auf Nahrung verzichtet, sondern nur wenn alle Vorschriften penibel eingehalten werden, da sonst das Fasten insgesamt ungültig ist und vor Gott nicht gilt.</p>
<p>In der islamischen Welt verläuft das gesamte Leben im Fastenmonat sehr viel langsamer, sozusagen reduziert. Viele Geschäfte sind tagsüber, manche den ganzen Monat über geschlossen. Das gesellschaftliche Leben (insbesondere Besuche und Einladungen) verlagert sich auf den Abend nach Sonnenuntergang und die Nacht, wenn oft besonders gutes Essen für die Familie und Freunde zubereitet wird. Das Fasten wird abends traditionell mit einer ungeraden Anzahl von Datteln und etwas Wasser gebrochen.</p>
<h3>Fasten &#8211; Besinnung auf Gott</h3>
<p>Aber im Ramadan geht es nicht nur um Verzicht auf Nahrung. Das Fasten hat auch einen &#8216;geistlichen&#8217; Aspekt. Von frommen Muslimen wird der gesamte Koran dann in 30 Abschnitten rezitiert. Im Ramadan werden besondere Gebete gesprochen, und mehr Menschen als sonst besuchen die Moscheen, die oft mit Lampen und Teppichen geschmückt werden. Eine Überlieferung berichtet, dass am ersten Tag des Ramadan die bösen Geister und der Teufel gefangengesetzt werden, die Tore der Hölle geschlossen und die Paradiespforten geöffnet werden. Der Ramadan ist damit auch ein Monat der Hoffnung auf geistliche Segnungen, auf Überwindung des Bösen und oft auch der Versöhnung zwischen Zerstrittenen.</p>
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		<title>Fasten Die Nacht der Macht &#8211; laylat al-qadr</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 11:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islam in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[gebet]]></category>
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		<description><![CDATA[Fasten &#8211; jedem möglich? Trotz aller Frömmigkeit ist es sicher für viele Muslime sehr schwierig, der 30tägigen Fastenpflicht jedes Jahr aufs neue in vollem Umfang nachzukommen. Wer seiner Fastenpflicht nicht als Ganzes nachkommt, versucht meist, wenigstens die letzten zehn Tage zu fasten. Das Ramadanfasten ist ein gutes Werk, das der Mensch für Gott erbringt und<a class="more-link" href=" http://www.cz-herborn.de/laylat/" rel="nofollow">Weiter &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Fasten &#8211; jedem möglich?</h3>
<p><img src="http://cz-herborn.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/nacht-der-macht-cz-herborn-de.jpg" alt="nacht-der-macht-cz-herborn-de" title="nacht-der-macht-cz-herborn-de" width="300" height="278" class="alignleft size-full wp-image-603" /><span class="drop-cap">T</span>rotz aller Frömmigkeit ist es sicher für viele Muslime sehr schwierig, der 30tägigen Fastenpflicht jedes Jahr aufs neue in vollem Umfang nachzukommen. Wer seiner Fastenpflicht nicht als Ganzes nachkommt, versucht meist, wenigstens die letzten zehn Tage zu fasten. Das Ramadanfasten ist ein gutes Werk, das der Mensch für Gott erbringt und das am Gerichtstag gegen seine schlechten Taten aufgewogen werden wird.</p>
<p><span id="more-86"></span></p>
<p>In der westlichen Welt wird das Fasten oft auch von Muslimen eingehalten, die in ihren Heimatländern nicht fasten, um so auch ein Stück kulturelle Identität zu bewahren. Im Westen wird das Fasten oft zusätzlich durch die Lebensumstände erschwert, wenn vom Arbeits- und Lebensrhythmus her keine Rücksicht auf das Fasten genommen wird oder in einigen Ländern eine sehr lange Tageshelle &#8211; und damit eine sehr lange Fastenzeit &#8211; besteht.</p>
<h3>Das Fest des Fastenbrechens</h3>
<p>Das Ramadan-Fasten endet mit dem Fest des Fastenbrechens. Das Feiern dieses Festes ist keine religiöse Pflicht; es gilt jedoch als verdienstvoll. Wenn am Ende des Ramadan von den religiösen Autoritäten eines Landes die Neumondsichel gesichtet wird, bezeichnet das das offizielle Ende des Ramadan. Der Tag des Fastenbrechens hat im Volksglauben auch einen Heilsaspekt, denn an diesem Tag vergibt Allah den Gläubigen und schenkt ihnen seinen Segen. Verwandtenbesuche, neue Kleider, Geschenke für die Kinder und besondere Speisen gehören zu diesem Fest. Viele Muslime besuchen auch die Gräber von Verwandten und bringen den Grabwächtern und den Armen, die in vielen Städten bei den Gräbern wohnen, Geschenke mit. In Kairo soll zur Linderung der Qualen der Toten Wasser über die Gräber gegossen, der Koran rezitiert und Fürbitte für die Toten geleistet werden. Wer nach dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens nochmals fastet, tut damit ein besonders verdienstvolles Werk.</p>
<h3>Das Bußfasten</h3>
<p>Bußfasten dient als Ersatz für eine versäumte religiöse Pflicht oder kann auch als Strafe für eine bestimmte Sünde befolgt werden, wie z. B. für einen gebrochenen Eid oder für die unbeabsichtigte Tötung eines Menschen. Bußfasten ist wiederum ein Werk, das der Mensch von sich aus Gott erbringen muß, um Vergebung zu erhalten.</p>
<h3>Die Nacht der Macht &#8211; laylat al-qadr</h3>
<p>Muslime glauben, daß der Koran in einer der letzten zehn Nächte des Ramadan, in der &#8220;Nacht der Macht&#8221; herabgesandt wurde (Sure 2,185). Eine Überlieferung besagt, daß eine Nacht des Ramadan besser sei als tausend Monate, denn in ihr öffnen sich die Himmelstore und die Engel steigen herab (Sure 97). Wer im Ramadan in Mekka fastet und betet &#8211; so eine weitere Überlieferung &#8211; der erhält von Gott soviel Sündenvergebung wie durch das Einhalten von 100.000 Monaten Ramadanfasten.</p>
<p>Welche Nacht genau die &#8220;Nacht der Macht&#8221; ist, dazu gibt es unterschiedliche Überlieferungen und Anschauungen. Muslimen erscheinen die ungeraden Zahlen wahrscheinlicher, insbesondere die ungeraden Zahlen der letzten zehn Tage des Ramadan. Eine Überlieferung von Aischa, Muhammads Lieblingsfrau, berichtet, daß Muhammad die letzten zehn Nächte des Ramadan gewacht und gebetet habe. Deshalb verbringen manche Muslime diese zehn Tage in der Moschee. Andere gehen in diesen zehn Tagen nicht zur Arbeit und die Schulen schließen. Einige Überlieferungen nennen die 21. Nacht des Ramadan als &#8220;Nacht der Macht&#8221;, andere die 17. oder 27. Nacht. Als am wahrscheinlichsten für den Zeitpunkt der Koranoffenbarung wird jedoch die Nacht vom 26. auf den 27. Ramadan betrachtet.</p>
<p>Manche Überlieferungen bezeichnen die zweite Hälfte der Nachtstunden der Ramadannächte als die, die Gott &#8220;näher&#8221; seien als die ersten. Nach Abu Huraira soll Gott im letzten Drittel der Ramadannächte (vom Himmel?) herabsteigen und dem Sündenvergebung bis zum Sonnenaufgang anbieten, der sie sucht, so dass die Prophetengefährten stets im letzten Drittel der Nacht ihre Gebete verrichtet hätten.</p>
<p>Die &#8220;Nacht der Macht&#8221; ist nach muslimischer Auffassung in besonderer Weise von Licht und von Segenskraft erfüllt. Viele Muslime erhoffen, in dieser Nacht ein Licht zu sehen, vergleichbar dem Licht, das damals die Herabsendung des Korans angezeigt haben soll.</p>
<p>Die Überlieferung berichtet, dass ein Muslim, der aus Glauben in der Nacht des Ramadan betet und das Wohlgefallen Gottes sucht, mit der Sündenvergebung Gottes rechnen kann. So ist der Ramadan und besonders die &#8220;Nacht der Macht&#8221; eine Zeit des Verzichts, der Besinnung auf Gott, der Hoffnung auf Sündenvergebung und der Offenheit für eine Begegnung mit Gott.</p>
<p>Eine jährlich einzuhaltende ungefähr 30tägige Fastenpflicht ist eine harte Bürde, an der vielleicht jeder einmal in seinem Leben scheitern wird. Diese Pflicht einzuhalten ist nicht zuletzt deshalb so wichtig, weil sie mit entscheidet über Heil und Unheil, gleichzeitig dieses Maß an Heilserwerb aber ungewiss bleibt bis zum Tag des Jüngsten Gerichts. Möge Gott vielen Muslimen persönlich begegnen, damit sie erkennen, dass &#8220;sein Joch sanft und seine Last leicht&#8221; ist (Matthäus 11,30) und dass allein Jesus Christus Frieden und Gewissheit in Glauben und Vergebung schenken kann. (ChSch)</p>
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		<title>Koran und Bibel im Vergleich, Wer ist Gott?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 11:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der wohl wichtigste Lehrsatz islamischer Dogmatik lautet: Es gibt nur einen Gott, und nichts ist ihm gleich (Sure 42,11). Dieser eine Gott ist allmächtig, ewig und allgegenwärtig. Er ist der Schöpfer aller Menschen, gleichzeitig aber hoch erhaben über die Schöpfung und seine Geschöpfe. Er ist ihr Richter am Tag des Gerichts, der &#8220;Stunde&#8221;, wenn alle<a class="more-link" href=" http://www.cz-herborn.de/koran/" rel="nofollow">Weiter &#8594;</a>
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<p><span id="more-82"></span></p>
<h3>Gott, der Barmherzige</h3>
<p>Während Nichtmuslime sich manchmal die Frage stellen, ob der Gott des Korans nicht als willkürlich und grausam beschrieben werden könnte, würden Muslime sich mit einer solchen Äußerung mißverstanden fühlen, denn der Koran betont an unzähligen Stellen, daß Gott gnädig und barmherzig ist, ja jede Sure mit Ausnahme von Sure 9 beginnt mit der Wendung &#8220;Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen&#8221;. In Sure 7,156 heißt es von Gott: &#8220;Meine Barmherzigkeit kennt keine Grenzen&#8221;. Er begegnet den Glaubenden als Wohltäter, als ihr Beschützer, als Verzeihender, Bewahrer, Gütiger, Geduldiger, Liebreicher, Nachsichtiger und Mitleidiger. Diese und andere Namen gehören zu den &#8220;99 schönsten Namen Gottes&#8221;, mit denen Gott von den Gläubigen angerufen wird.</p>
<h3>Gott, der Erhabene</h3>
<p>Gott ist nach Aussage des Korans nicht nur allmächtig, sondern auch allwissend, er weiß um jedes Blatt, das zu Boden fällt (6,59), er ist jedem Menschen &#8220;näher als seine Halsschlagader&#8221; (50,16) und ein &#8220;Freund der Gläubigen&#8221; (3,68). Ja, der Koran spricht sogar von der Liebe Gottes (3,31). Wenn der Koran allerdings Begriffe wie &#8220;Liebe&#8221;, &#8220;Barmherzigkeit&#8221; oder &#8220;Erbarmen&#8221; gebraucht, dann immer vor dem Hintergrund, daß nach Auffassung des Islam Gott absolut transzendent und von der Schöpfung getrennt ist und ein Geheimnis bleibt. Gott offenbart sich in einem Buch &#8211; in vollkommener Weise im Koran &#8211; das er durch seinen Boten, den Engel Gabriel, den Menschen übermittelt hat, nicht jedoch als Mensch und Geschöpf. In der Bibel dagegen offenbart Gott sich selbst, wird Mensch und Bruder des Menschen (Hebr. 2,11), Geschöpf und Brücke zu Gott. Gott, wie er uns im Koran beschrieben wird, sendet den Menschen Zeichen (16,10-14), aber er selbst bleibt verborgen, unerkannt und unerforscht. Zwischen Gott und Mensch gibt es keine Verbindung, keine Brücke, keine wechselseitige Beziehung.</p>
<p>Wenn der Koran beschreibt, daß Gott barmherzig ist, dann erweist er dem Barmherzigkeit, der sich ihm unterworfen hat, während der Nichtgläubige keine Gnade von ihm zu erwarten hat. Die Bibel bezeugt dagegen nicht nur, daß Gott Liebe oder Erbarmen erweist, sondern daß Gott selbst &#8220;Liebe&#8221; (1. Joh 4,8), &#8220;Wahrheit&#8221; (Joh 14,6), &#8220;Gerechtigkeit&#8221; (1. Kor 1,30; 5. Mo 32,4) &#8220;Hilfe&#8221; (Ps 40,18), &#8220;der Weg&#8221; (Joh 14,6), &#8220;Trost&#8221; (2. Kor 1,3), &#8220;Leben&#8221; (Joh 14,6) und &#8220;Licht&#8221; (Ps 27,1) ist. Gottes Liebe, die bereits innerhalb der Dreieinigkeit Ausdruck findet (&#8220;Dies ist mein lieber Sohn&#8221;, Mth 3,17; &#8220;Der Vater und der Sohn sind eins&#8221;, Joh 10,30), ist Vorbild und Ursprung aller menschlichen Liebe in Ehe, Familie, Gemeinde und Gesellschaft. Die Kreuzigung Jesu ist der Höhepunkt der Feindesliebe Gottes, zu der die Bibel jeden Christen auffordert.</p>
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		<title>Koran und Bibel im Vergleich, Gott, der Listige</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 11:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ramadan]]></category>

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		<description><![CDATA[Gott der Schöpfer Wenn Gott im Koran als der dargestellt wird, der &#8220;Ränke schmiedet&#8221; oder &#8220;Listen ersinnt&#8221;, wie man auch übersetzen könnte oder es sogar von ihm heißt, &#8220;er ist voller Tücke&#8221; (13,13), dann bedeutet diese unumschränkter Allmacht, daß er sich in seinem Handeln auch nichts vorschreiben, aber damit auch nicht festlegen läßt, auch nicht<a class="more-link" href=" http://www.cz-herborn.de/listige/" rel="nofollow">Weiter &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cz-herborn.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/power-word-cz-herborn-de.jpg" alt="power-word-cz-herborn-de" title="power-word-cz-herborn-de" width="300" height="262" class="alignleft size-full wp-image-605" /></p>
<h3>Gott der Schöpfer</h3>
<p><span class="drop-cap">W</span>enn Gott im Koran als der dargestellt wird, der &#8220;Ränke schmiedet&#8221; oder &#8220;Listen ersinnt&#8221;, wie man auch übersetzen könnte oder es sogar von ihm heißt, &#8220;er ist voller Tücke&#8221; (13,13), dann bedeutet diese unumschränkter Allmacht, daß er sich in seinem Handeln auch nichts vorschreiben, aber damit auch nicht festlegen läßt, auch nicht hinsichtlich seiner Entscheidung im Letzten Gericht. Wenn die Bibel soviel Wert legt auf die immer wieder wiederholte Aussage, daß Gott wahrhaftig und die Wahrheit ist (Joh. 14,6; Röm. 3,4), dann meint sie damit auch Gottes Zuverlässigkeit: &#8220;Was Gott zusagt, das hält er gewiß&#8221; (Psalm 33,4). Gott fordert die Menschen immer wieder auf, ihn zu prüfen (Mal. 3,6ff.), und er schwört immer und immer wieder bei sich selbst, seine Verheißungen einzuhalten.</p>
<p><span id="more-81"></span></p>
<p>Der Koran weist immer wieder darauf hin, daß die Menschen für Gottes Güte ihm Dankbarkeit schuldig sind, denn Undank ist Unglaube. Gottes Güte und Fürsorge richtet sich gegen die, die &#8220;glauben und das Rechte tun&#8221; (Sure 2,25), aber seinen Feinden kommt Gott nicht entgegen. Er liebt nicht die Ungläubigen und Ungerechten. Das Neue Testament bezeugt dagegen, daß Gott uns schon geliebt hat, als wir noch &#8220;Feinde&#8221;, &#8220;Sünder&#8221; und &#8220;Gottlose&#8221; waren (Röm 5,3-10).</p>
<h3>Zwei Bedingungen für die Errettung</h3>
<p>Das Paradies erwartet also diejenigen, die &#8220;glauben und tun, was recht ist&#8221; (2,25), die Ungläubigen und Frevler dagegen die Hölle. Hieraus ergibt sich eine zweifache Bedingung für die Errettung: Der Glaube und das rechte Tun, also die guten Taten, die im Jüngsten Gericht auf einer Waage gewogen werden. Nur wenn im Gericht die guten Taten eines Menschen seine schlechten überwiegen, wird er Eingang ins Paradies finden. Damit erhalten die &#8220;guten Taten&#8221; neben dem Glauben ganz entscheidendes Gewicht. Wer wenig gute Taten tun und z. B. die fünf Säulen des Islam nicht treu erfüllen kann (Bekenntnis zu Gott, täglich fünf Gebete auf arabisch, Fasten im Ramadan, Almosen, Wallfahrt nach Mekka), weil er arm oder behindert ist oder als Frau über kein eigenes Geld für Almosen verfügt, oder die vorgeschriebenen Gebete nicht auf Arabisch kennt, der hat oft wenig Hoffnung, daß Gott ihm gnädig sein wird.</p>
<p>Zwar fordert die Bibel die Gläubigen auch auf, als Frucht des Glaubens gute Werke an Glaubensgeschwistern, Mitmenschen und sogar Feinden zu tun (Gal. 6,10), jedoch sind diese Werke Auswirkungen des Glaubens und des Wirkens des Heiligen Geistes, aber nicht Vorbedingung zum Heil. Deshalb wird auch ein Christ, der niemals die Gelegenheit hatte, etwas Gutes zu tun (wie der Schächer am Kreuz) allein aufgrund seines Glaubens gerettet. Ein Christ, der wenige gute Werke tun konnte, wird ebenso &#8220;allein aus Gnaden&#8221; errettet wie der Christ, der ein vorbildliches Leben geführt hat (Röm. 5,1-2; Gal. 3,11-14). Vertrauen auf Gott ist jedermann möglich, dem Alten, dem Kranken, dem Armen, dem, der eine bestimmte Sprache wie das Arabische oder vorgeschriebene Riten wie den Gebetsritus nicht kennt, Frauen, Männern und Kindern.</p>
<p>Wenn im Islam die guten Taten jedoch von so großer Bedeutung sind, wer kann dann schon sagen, ob er &#8220;genug&#8221; Gutes getan hat und wie schwer vor Gott seine Sünden im Vergleich zu den guten Taten wiegen? Deshalb muß eigentlich immer die Angst und Sorge bestehen, nicht genug Gutes getan zu haben, denn jeder Mensch tut Böses. Und jeder Mensch versäumt, Gutes zu tun. Wer könnte mit einer solchen Unsicherheit wohl voll Zuversicht in den Tod gehen und Gewißheit über Gottes Vergebung haben?</p>
<h3>Gespräche mit Muslimen</h3>
<p>Deshalb: Bei der Frage nach Sündenvergebung und Errettung liegen Möglichkeiten zum evangelistischen Gespräch mit Muslimen. Wenn die Bibel uns Christen als Kinder des liebenden, himmlischen Vaters beschreibt, der für sie stets das Beste will, so wird damit sehr viel über absolutes Vertrauen, Geborgenheit und Gewißheit in der Beziehung zu Gott ausgesagt (Röm. 8,15): &#8220;Wer ist ein Gott wie du, der Schuld vergibt und Vergehen verzeiht dem Überrest seines Erbteils! Nicht für immer behält er seinen Zorn, denn er hat Gefallen an Gnade. Er wird sich wieder über uns erbarmen, wird unsere Schuld niedertreten. Und du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen&#8221; (Micha 7,18-19), &#8220;denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde. Laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe&#8221; (Heb. 4,15-16). Weil Gott unser Versagen kennt und versöhnt, sind wir befreit vom Zwang, vor Gott nur mit guten Taten bestehen zu können. Nein, auch mit unserem Versagen nimmt Gott uns an, wenn wir ihn um Vergebung bitten. Das ist eine froh- und freimachende Botschaft, auch für Muslime! (ChSch)</p>
<blockquote><p>Die Gebetsaktion <strong><em>&#8220;30 Tage Gebet für die islamische Welt&#8221;</em></strong> bestellen bei CZH oder online bestellen von die <a target="_blank" href="http://www.ead.de/gebet/30-tage-gebet/editorial.html">Evangelische Alliance Online</a></p></blockquote>
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		<title>Kindererziehung im Islam</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 11:34:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cz-herborn.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/kinder-in-islam-cz-herborn-de.jpg" alt="kinder-in-islam-cz-herborn-de" title="kinder-in-islam-cz-herborn-de" width="300" height="466" class="alignleft size-full wp-image-606" /><span class="drop-cap">N</span>ormalerweise wünscht sich jedes muslimische Ehepaar Kinder. Sie sind für den Bestand der Ehe sehr wichtig, und sie gelten auch als Zeichen einer guten Ehe. Bekommt ein Ehepaar keine Kinder, lastet auf der Ehefrau ein enormer Druck, denn ihr wird dieser Umstand wohl so gut wie immer angelastet. Sie wird daher Hilfe suchen – entweder bei einer Wunderheilerin und ihren magischen Praktiken, bei einer Wallfahrt zu einem Heiligtum, um dort Fruchtbarkeit zu erflehen, ein Gelübde zu leisten oder ein Opfer zu bringen oder auch bei der westlichen Medizin.</p>
<p><span id="more-79"></span></p>
<p>Wird ein Kind in eine muslimische Familie geboren, herrscht große Freude, die noch größer ist, wenn das Neugeborene ein Junge ist. Die Geburt eines Jungen verbessert die Stellung und das Ansehen der jungen Ehefrau in der Familie ihres Mannes, insbesondere dann, wenn sie dort mit ihrem Ehemann lebt, wie es die Tradition vorschreibt. Dem Kind wird schon bald nach der Geburt das islamische Glaubensbekenntnis ins rechte Ohr gesprochen (&#8220;Es gibt keinen Gott außer Allah, und Muhammad ist sein Prophet&#8221;). Verschiedene magische Schutzpraktiken wie zum Beispiel in die Kleidung eingenähte blaue Perlen sollen das Neugeborene vor dem gefürchteten &#8220;Bösen Blick&#8221; schützen, denn noch immer wird Krankheit und die mancherorts in der islamischen Welt hohe Säuglingssterblichkeit vor allem auf die Wirkung des &#8220;Bösen Blicks&#8221; zurückgeführt.</p>
<h3>Religiöse Erziehung</h3>
<p>Wer in eine muslimische Familie hineingeboren wurde, gilt als Muslim und wird als solcher behandelt. Es ist keine spätere &#8220;Bekehrung&#8221;, kein Bekenntnis oder eine ausdrückliche Erklärung des Kindes nötig, die etwa mit der christlichen Taufe oder der Konfirmation/Kommunion vergleichbar wäre.</p>
<p>Muslime gehen davon aus, daß der Islam die ‚natürliche Religion‘ eines jeden Menschen sei. Nur wenn Kinder in einer nichtislamischen Umgebung aufwachsen, so meint man, wird das Wissen um diese natürliche Religion ‚verdunkelt&#8217; und sie werden Anhänger einer anderen Konfession.<br />
In einer muslimischen Familie geht es also ‚nur&#8217; darum, den als Muslim Geborenen nun auch als Muslim aufwachsen zu lassen. Dazu gehört die – für traditionell geprägte Muslime selbstverständliche – religiöse Unterweisung des Kindes in der Familie und manchmal auch in der Koranschule.</p>
<p>Religiöse Erziehung geschieht indirekt dadurch, daß das Kind mit islamischen Festen und Feiertagen aufwächst, aber auch mit Speise- und Reinigungsvorschriften, mit den detaillierten Auffassungen davon, was als erlaubt und verboten gilt, mit dem täglichen rituellen Gebet, dem Fasten im Monat Ramadan, mit den islamischen Ehe- und Familiengesetzen, mit den vielen magischen Praktiken, mit der Trennung der Geschlechter und den vom Islam vorgegebenen Moralauffassungen. Der Sohn wird vom Vater und die Tochter von der Mutter religiös unterwiesen. Schritt für Schritt wird das Kind in die Glaubenspflichten (&#8220;Die fünf Säulen&#8221;) des Islam eingeführt.</p>
<h3>Praktizierte Religion</h3>
<p>Dazu gehört vor allem das fünfmal täglich gesprochene rituelle Gebet mit seiner genau festgelegten Abfolge von Verbeugungen, Niederwerfungen und auf arabisch gesprochenen Koranversen und Gebetsteilen. Es geht dabei darum, das Gebet korrekt auf Arabisch auszuführen, nicht darum, die Bedeutung der einzelnen Worte zu verstehen. Dies ist bei der Mehrheit der Muslime ohnehin nicht der Fall, da nur eine Minderheit der etwa 1,3 Mrd. Muslime Arabisch als Muttersprache spricht.</p>
<p>Man geht davon aus, daß ein Kind etwa mit 7 Jahren mit dem rituellen Gebet beginnen sollte. Mit 10 Jahren sollte es das Gebet beherrschen und auch vollziehen – natürlich in Abhängigkeit davon, wie streng die Familie selbst der Gebetspflicht nachkommt.</p>
<p>Die Befolgung der fünf Säulen des Islam und insbesondere die Einhaltung der Gebete gilt für Männer und Frauen als absolut verpflichtend. Das Gebet absichtlich zu versäumen, ist im Islam eine der schwersten Sünden überhaupt. Und so verlangen manche muslimischen Theologen, Kinder zur Not mit Schlägen zur Einhaltung der Gebetspflicht zu zwingen.<br />
Auch in das 30tägige Fasten im Monat Ramadan wird das Kind Schritt für Schritt eingeführt. Beim ersten Mal fastet es vielleicht nur zwei bis drei Tage, beim nächsten Mal eine Woche. Ungefähr mit der Pubertät sollte es die ganze Fastenzeit einhalten.</p>
<p>Besucht das Kind (frühestens ab etwa vier Jahren) die Koranschule, wird es dort vor allen Dingen den Koran durch ständiges Wiederholen auf Arabisch auswendig lernen. Die Bedeutung der Verse oder gar ihre Anwendung auf das tägliche Leben wird dabei wohl kaum jemals zur Sprache kommen. Die Aneignung des Korans als Grundlage für alles spätere Lernen steht im Mittelpunkt. Es kommt vor, daß Kinder schon mit 10-12 Jahren den gesamten Koran auswendig können, womit sie meist für ein theologisches Studium als prädestiniert gelten.</p>
<blockquote><p>Die Gebetsaktion <strong><em>&#8220;30 Tage Gebet für die islamische Welt&#8221;</em></strong> bestellen bei CZH oder online bestellen von die <a target="_blank" href="http://www.ead.de/gebet/30-tage-gebet/editorial.html">Evangelische Alliance Online</a></p></blockquote>
<h5>Quelle: <a target="_blank" href="http://www.30-days.net/">30 Tage Gebet für die islamische Welt</a></h5>
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