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Familien

Zu viele Ehen und Familien sind bedroht oder zerbrochen. Kinder geraten in Konflikte. Beter begleiten sie mit ihrem Gebet und segnen sie. Wir beten aber auch für eine angemessene Wertschätzung und Förderung der Familien in unserer Gesellschaft. (Hebräer 13, 4)
“Siehe, es ist sehr gut” – so lautet Gottes Urteil nach der Erschaffung des Menschen und damit auch über die Beziehung zwischen Mann und Frau, Eltern und Kindern.

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“Beziehungen über eine längere Zeit – oder gar lebenslang – sind nahezu unmöglich” scheint das Urteil unserer Zeit zu sein.

Das Allensbacher Institut für Demoskopie hat in einer Studie die 24- bis 40-Jährigen gefragt, was ihnen sehr wichtig ist. Familie nannten 1990 70% (West) 77% (Ost) und 2001 81% (West) und 82% (Ost). Wir verzeichnen also 10% Steigerung im Trend der Bewertung. Wird es den Menschen gelingen, diesen Wunsch zu leben? Die steigenden Scheidungszahlen sowie der Trend zu alternativen Lebensformen machen die Realität deutlich. Kinder erfahren, was es bedeutet, zwei oder mehr Väter oder Mütter zu haben. Familie als Schutzraum für gute Beziehungen ist in unserer Zeit mehr denn je bedroht.

Beten

* dass viele Menschen Gottes gute Werte zu Ehe und Familie erkennen
* dass Politiker weise Beschlüsse zum Schutz der Familie fassen
* dass Kindern die ihnen zustehende Aufmerksamkeit in Gesellschaft und Familie zurück gegeben wird

Einige Zahlen

Im Jahr 2002 heirateten 388.000 Paare, im Jahr 2001 waren es 389.000. Damit hat sich die Zahl der Eheschließungen stabilisiert, nachdem es zuvor seit Anfang der 90er Jahre – mit Ausnahme von 1999 – eine rückläufige Tendenz gegeben hatte.

In Deutschland 204.200 Ehen rechtskräftig geschieden. Damit ist ein neuer Höchststand erreicht. Die Zahl der Ehescheidungen stieg gegenüber dem Vorjahr um 6.700 Fälle bzw. 3,4%. Nach den Ergebnissen für das Jahr 2002 ist damit zu rechen, dass in Zukunft mehr als jede dritte Ehe geschieden wird.

Jedes zweite geschiedene Ehepaar hatte Kinder unter 18 Jahren. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der betroffenen minderjährigen Kinder von 153.500 auf 160.100 gestiegen (+ 4,1%).

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