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Muslime begegnen Jesus Christus

Christentum

Meine ersten Lebens- und Schuljahre verbrachte ich in einem arabischen Land. Mein Umfeld war ausschließlich muslimisch, ebenso meine Erziehung und Prägung. Ich besuchte eine Koranschule, lernte Suren aus dem Koran auswendig und war darum bemüht, ein vorbildlicher, frommer Muslim zu sein.


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Ich wuchs in einer Familie auf, die sich streng nach den islamischen Vorschriften richtete. Später wanderte meine Familie nach Deutschland aus. Auch hier versuchte ich weiter, mein Leben wie gewohnt nach dem Islam auszurichten. Ich stellte jedoch recht schnell fest, dass der Wechsel in eine völlig andere Kultur für mein Bemühen, meine Religion ernst zu nehmen, nicht gerade förderlich war. In der Kleinstadt, in der wir damals wohnten, gab es keine Moschee. Über den offensichtlichen Unglauben und die Lebensweise vieler Deutscher in meinem Umfeld wunderte ich mich sehr, da ich aus einem Land und einer Familie kam, in der Religion ein sehr wichtiger Bestandteil des Lebens war.

Da ich Allah verehrte und ein überzeugter, praktizierender Muslim war, hatte ich schnell alle Deutschen als “Greuelsünder gegen Gott” abgestempelt. Ich verband mit dem Begriff “Christentum” die Vorstellung von einem ganz abscheulichen Leben, das an den ewiggültigen Geboten Allahs vorbeiging. Zu diesem Zeitpunkt war ich davon überzeugt, dass es gut sei, wenn ich eventuell auch durch Terrorismus und ein Selbstmordattentat meinen persönlichen Beitrag für den Islam leisten würde. Was sich in meinem Herzen und meinen Gedanken abspielte, teilte ich jedoch niemand mit, schon gar nicht meiner Familie, die ganz und gar unpolitisch dachte. Beim Betrachten abscheulicher Bilder von Terroranschlägen und Selbstmordattentaten in den Nachrichten empfand ich tiefste Befriedigung. Ich dachte ernsthaft, dass Gott durch solche Taten Freude bereitet wurde.

Ich lernte

Eine Wende in meinem Leben und Denken trat ein, als ich im Jahr 1983 meinen heutigen besten Freund kennenlernte. Er und seine Familie waren gläubige Christen. Der Sinn ihres Lebens war es, Gott zu gefallen. Durch diese persönliche Freundschaft lernte ich, zwischen “Christentum” und “Christ sein” zu unterscheiden. Ich war in dieser Familie häufig zu Gast. Durch einen Freund dieser Familie, der mir erzählte, warum er Christ geworden war, fing ich an, ernsthaft über Jesus Christus nachzudenken. Ich verabredete mich mit dem besagten Freund der Familie über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren hinweg zwei- bis dreimal wöchentlich und führte mit ihm stundenlange Gespräche über den Glauben. Da ich diesen jungen Mann sehr mochte, war ich bestrebt, ihn zum Islam zu führen, jedoch ohne Erfolg. Preis dem Herrn!

Nach diesen viereinhalb Jahren hatte Jesus Christus mein Herz völlig verändert. Ich nahm ihn als meinen persönlichen Erlöser auf und wandte mich vom Islam ab. Ich lernte, meinem Herrn Jesus Christus über Höhen und Tiefen, große und kleine Fehler hinweg immer mehr zu vertrauen und Ihn mit großer Hingabe zu lieben. Mit demselben Eifer, mit dem ich früher versuchte, Allah zu gefallen, bin ich heute bestrebt, den Herrn der Herren von ganzem Herzen zu lieben und Ihm zu dienen. Das schönste ist für mich heute, in der Stille vor Gott Seine Gegenwart zu erleben. Die größte Freude ist für mich heute, das Wort Gottes zu predigen und zu sehen, wie der Heilige Geist an Menschen wirkt, von Sünde überführt, Menschen die Liebe Christi offenbart und der Name Jesus durch Befreiung, Heilung und Wiedergeburt verherrlicht wird. Heute weiß ich, dass Jesus wahrhaftig Gottes Sohn und mein über alles geliebter Erlöser ist und was er durch seinen Tod am Kreuz für mich getan hat. (Nassim ben Iman)

Gebetsanliegen

Dass Gott noch viele Menschen in Deutschland in Bewegung setzt, die bereit sind, mit Muslimen Glaubensgespräche zu führen. Dass viele Muslime im Westen durch das Zeugnis lebendiger Christen nach dem lebendigen Gott suchen, ihn finden und aufnehmen.

Die Gebetsaktion “30 Tage Gebet für die islamische Welt” bestellen bei CZH oder online bestellen von die Evangelische Alliance Online

Quelle: 30 Tage Gebet für die islamische Welt